Das Internet birgt die Gefahr der Schnelllebikeit. Was heute geschrieben wurde, ist morgen schon verjährt. Auch hier ist legt die Hauptstadt der Herzen mal wieder einen Antizyklus an den Tag, der sich gewaschen hat. Gibt man bei Google „Lehrstuhl für Entwicklungspolitik“ ein, dann wird man an siebter Stelle fündig. Hier liegt übrigens eine doppelte Bielefeldrelevanz vor. Ursprünglich suchte ich nach einer Professorin für Entwicklungspolitik aus Berlin, die gerade eine Vertretung des Lehrstuhls für Entwicklungspolitik innehat in: BIELEFELD
Lehrstuhl für Entwicklungsplanung und Entwicklungspolitik (H 4)
© DIE ZEIT, 02.06.1972 Nr. 22
zu besetzen.
…
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (insbesondere ausführliche Angaben über die bisherige Tätigkeit im Bereich von Forschung, Lehre und Selbstverwaltung) sind bis spätestens
16. Juni 1972 an das Dekanat der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld, 48 Bielefeld, Kurt-Schumacher-Str. 6, zu richten
http://www.zeit.de/1972/22/Lehrstuhl-fuer-Entwicklungsplanung-und-Entwicklungspolitik-H-4


… das ist doch die entscheidende Frage. Viel mehr noch: Was muss ich tun, damit ich in Bielefeld leben darf? Verfolgt wird man dann höchstens noch von Neidern und Missgünstigen, die einem das Glückin Ostwestfalen leben zu dürfen, nicht gönnen.
